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Veranstaltung

19.09. - 20.09.2019 | Berlin | freie Plätze

Prävention im Sozialraum stärken. Beiträge, Anmerkungen und Hinweise aus der kommunalen Praxis

Informieren, Sortieren, Verstehen + produktive Anknüpfungsmöglichkeiten finden...
… denn Inklusion braucht mehr als (nur) ein Gesetz.

Kinder- und Jugendhilfe ist eine kommunale Aufgabe und findet dort statt, wo Kinder, Jugendliche und ihre Familien leben. Deshalb ist die kommunale Ebene ein elementarer Bezugspunkt, wenn es um die Planung und Umsetzung identifizierter konkreter Handlungsbedarfe geht.

Inwieweit die Kinder- und Jugendhilfe im Sinne einer inklusiven Lösung weiterentwickelt werden kann, um zukünftig für alle Kinder und Jugendlichen - mit und ohne Behinderungen - zuständig zu werden, wird derzeit intensiv in vielen Debatten verhandelt und geprüft.

Im Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode wurde vereinbart, das Kinder- und Jugendhilferecht auf der Basis des vom Bundestag im Juni 2017 beschlossenen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) weiterzuentwickeln. Mit der Auftaktkonferenz des BMFSFJ im November 2018 in Berlin wurde hierzu ein breiter Dialogprozess mit allen Akteursgruppen gestartet.

Gleichzeitig wurde die Fachöffentlichkeit darüber informiert, dass 2019 unter der Leitung von Frau Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks eine AG „Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe“ zu folgenden Themenschwerpunkten arbeiten wird:

  • Besserer Kinderschutz und mehr Kooperation
  • Wirksames Hilfesystem/Weniger Schnittstellen/Mehr Inklusion
  • Fremdunterbringung: Kindesinteressen wahren – Eltern unterstützen – Familien stärken
  • Prävention im Sozialraum stärken.

In den Expertengesprächen 2019 ist gemeinsam mit dem BMFSFJ geplant, diese 4 Themenkomplexe ebenfalls mit Leitungskräften aus der kommunalen Praxis zu diskutieren und die identifizierten Anregungen, Hinweise und Fragen im Hinblick auf die geplante Modernisierung des SGB VIII zu dokumentieren und an das BMFSFJ übergeben.

Leitung: Kerstin Landua