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Veranstaltungsprogramm

Donnerstag, 7. November 2019

11.00 Uhr

Eröffnung

Dr. Miriam Saati,
Leiterin der Unterabteilung 51, Abteilung Kinder und Jugend, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

Prof. Dr. Arno Bunzel,
Stellvertretender Geschäftsführender Direktor, Prokurist, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Moderation:

Bruno Pfeifle,
Beiratsvorsitzender des Dialogforums „Bund trifft kommunale Praxis“, Vorstand SOS-Kinderdorf e.V., Stuttgart

11.30 Uhr

Nicht: Es geht nicht, weil …
sondern: Es kann gelingen, wenn …
Ein Projekt-Resümee des Dialogforums „Bund trifft kommunale Praxis. Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten“ 2017-2019

Kerstin Landua,
Projektleiterin des Dialogforums, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Dr. Jessica Dzengel,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dialogforum, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg?!
Kurze Kommentierung aus Sicht der kommunalen Praxis

Für die Kinder- und Jugendhilfe:
Johannes Horn,
Leiter des Jugendamtes, Landeshauptstadt Düsseldorf

Für die Behindertenhilfe:
Benita Eisenhardt,
Mitarbeiterin von MenschenKind – Fachstelle für die Versorgung chronisch kranker und pflegebedürftiger Kinder, Berlin

Nachfragen

12.30 Uhr

Mittagspause

13.30 Uhr

Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe
Was ist der Stand gelebter Praxis? Was ist der fachliche Anspruch der Kinder- und Jugendhilfe?
Was muss sich im Gesetz ändern?

Tilman Fuchs,
Dezernent für Soziales, Schule, Kultur und Sport des Kreises Steinfurt

Nachfragen

14.00 Uhr

Ein Bilderbogen lebendiger inklusiver Praxis:
Projekte, Ideen und Konzepte zum Hinhören, Diskutieren und Nachmachen

  • In kleinen Schritten zur Großen Lösung?
  • Praktiker/innen auf dem Experimentierweg im Real Life?
  • Was können „wir“ vor Ort selbst umsetzen?
  • Die Große Lösung zum Anfassen? Projekte mit Modellcharakter?
  • Wie können die Schnittstellen in der Praxis gestaltet werden?
  • Welche Bedingungen für Inklusion können wir gestalten, was geht nicht?
14.00 Uhr

Kinderschutz – Wie inklusiv sind wir schon, wo noch nicht?

BeSt – Beraten und Stärken: Ein bundesweites Modellprojekt zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen

Bernd Eberhardt,
Projektleitung, Deutsche Gesellschaft für Intervention und Prävention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V., Düsseldorf

Schutz vor sexualisierter Gewalt in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe

Detlef Vincke,
Ehemaliger Regionalleiter, Bethel regional, Region junge Menschen, Bielefeld

- Gemeinsamer Austausch an Runden Tischen + Diskussion im Plenum -

Blitzkommentierung:     Markus Schön, Dezernent für Bildung, Jugend, Sport, Migration und Integration der Stadt Krefeld

15.00 Uhr

Sozialraum/Infrastruktur/Regeleinrichtungen - Gestaltung der Leistungen für Familien

Sozialräumliche präventive Mikroprojekte im Rahmen von JuWe (Jugendamt weiterentwickeln) in Bremen

Rolf Diener,
Leiter des Jugendamtes, Amt für Soziale Dienste, Bremen

Hilfen wie aus einer Hand – Koordinierte ambulante Unterstützung bei psychisch kranken Erwachsenen mit Kindern im Haushalt

Jenny Rötz,
Ressortleitung, Gesellschaft für ambulante Betreuung und Begleitung GamBe gGmbH, Berlin

- Gemeinsamer Austausch an Runden Tischen + Diskussion im Plenum -

Blitzkommentierung:     Markus Schön

16.00 Uhr

Kaffeepause

16.30 Uhr

Schulassistenz/Schulbegleitung – Ein bewegtes Feld

Aktuell: Schulbegleitung und Koordination in Jena

Anne-Katrin Thierschmidt,
Leiterin Querwege e.V., Jena

Perspektivisch: Systemische Schulbegleitung in Krefeld in Kooperation mit den Fachbereichen Schule, Soziales sowie freien Trägern

Sonja Pommeranz,
Fachbereichsleiterin für Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung, Krefeld

- Gemeinsamer Austausch an Runden Tischen + Diskussion im Plenum -

Blitzkommentierung:     Markus Schön

17.30 Uhr

Der Countdown läuft …
Nicht: Es geht nicht, weil …, Sondern: Es kann gelingen, wenn …

    7 Minuten-Input aus Betroffenensicht
    6 Minuten-Input aus Sicht der Behindertenhilfe
    5 Minuten-Input aus Sicht der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe
    4 Minuten-Input aus Sicht der freien Kinder- und Jugendhilfe
    3 Minuten-Input aus Sicht der Schule
    2 Minuten-Input aus Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie
    1 Minute zum Nachdenken + Diskutieren auf den Weg in den Abend

 

18.00 Uhr Ende des ersten Arbeitstages
     
     
   

Freitag, 8. November 2019

09.00 Uhr

Einstimmung in den Tag mit einem Kurzfilm zu Inklusion

Moderation:
Rainer Kröger,
Erster AFET-Vorsitzender, Vorstand Diakonieverbund Schweicheln, Hiddenhausen

09.15 Uhr

Erzähl mir was, wie Du das machst …
Kennenlernen + Austausch + Vernetzung an themenoffenen Tischen:

In welchen Kommunen gibt es Konzepte, Ansätze, Überlegungen zu weiteren Handlungsfeldern inklusiver Kinder- und Jugendhilfe, wie z.B.
Inklusion in der Jugendförderung/Inklusive Freizeiteinrichtungen, interdisziplinäre Frühförderung, ambulante Eingliederungshilfen, Pflegekinder
mit Behinderungen, Grenzbereiche von Beeinträchtigungen, Familienzentren, Ombudschaft, Schutzkonzepte …

09.45 Uhr

Bedarfsgerechte Hilfeplanung: „Wie inklusiv sind wir bereits jetzt, wie inklusiv wollen wir werden?“

Ein Werkstattbericht: Die Umsetzung des BTHG am Beispiel der Region Hannover - Eine rechtskreisübergreifende Herausforderung“

Roland Levin,
Leiter des Fachbereichs Jugend, Region Hannover

Sozialpädagogische Familienhilfe mit heilpädagogischer Ausrichtung (HPFH)

Claudia Keller,
Einrichtungsleitung Mutter-Kind-Wohnen/begleitete Inobhutnahme bei der Lebenshilfe Duisburg, Heilpädagogische Sozialdienste gGmbH

- Gemeinsamer Austausch an Runden Tischen + Diskussion im Plenum -

Blitzkommentierung:     Markus Schön

10.45 Uhr

Partizipation: „Wie und wie weit ist echte Beteiligung realisierbar?“

Inklusion beim Bayerischen Jugendring – Beteiligung in der inklusiven Kinder- und Jugendarbeit

Friederike von Voigts-Rhetz
Projektkoordinatorin SelbstVerständlich Inklusion beim Bayerischen Jugendring

Keine Partizipation ohne Kommunikation: Unterstützte Kommunikation für ein inklusives Miteinander!

Simone Hoffmann und Gudrun Streit
Regionalleitung Nord-Ost, Gesellschaft für unterstützte Kommunikation e.V., Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

- Gemeinsamer Austausch an Runden Tischen + Diskussion im Plenum -

Blitzkommentierung:     Markus Schön

11.45 Uhr

Kaffeepause

12.15 Uhr

Fachstelle Eingliederungshilfe in der Stadt Oldenburg – Inklusion ohne die große Lösung
Vorstellung der Fachstelle mit der gesetzübergreifenden Bewilligung von Hilfen zur Eingliederung sowie die Umsetzung des BTHG in der Fachstelle,
Gestaltung der Abgrenzung zu den Hilfen zur Erziehung, Vorstellung des Modells der Schulbegleitung als Pauschalen, ohne individuelle Bewilligung

Dr. Frank Lammerding,
Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg

13.00 Uhr

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu …
Identifizierte Handlungsbedarfe für rechtliche Regelungen Schwerpunktsetzung(en) für inklusive Lösung

Offenes Abschlussgespräch mit:

 

Katja Albrecht,
Referentin Erziehungshilfen/Rechte & Schutz von Kindern und Jugendlichen,
Abteilung Familie/ besondere Lebenslagen, Internationaler Bund (IB), Frankfurt am Main

  Dr. Frank Lammerding,
Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg
 

Angela Lögering,
Stellvertretende Leiterin des Referats Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe,
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

 

Norbert Müller-Fehling,
ehemaliger Geschäftsführer, Bundesverband für körper- und mehrfach behinderte Menschen (bvkm e.V.), Düsseldorf

 

Markus Schön,
Dezernent für Bildung, Jugend, Sport, Migration und Integration der Stadt Krefeld

 und natürlich allen, die etwas dazu sagen möchten ...

14.00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Das Programm ist auch als PDF verfügbar: Download