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Veranstaltungsprogramm

Donnerstag, 19. April 2018

11.00 Uhr

Eröffnung

Dr. Heike Schmid-Obkirchner,
Kommissarische Leiterin der Unterabteilung 51 und Leiterin des Referats „Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

Kerstin Landua,
Leiterin des Dialogforums „Bund trifft kommunale Praxis“, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Moderation

Johannes Horn,
Leiter des Jugendamtes Düsseldorf, Vorsitzender der Konferenz der Leiter/innen der Großstadtjugendämter des Deutschen Städtetages

11.30 Uhr

Die Familie im Mittelpunkt           
Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen berichten über ihre Erfahrungen in Bezug auf folgende Fragen:

- Wie habe ich die Hilfegestaltung erlebt?
- Was hätte ich mir anders/besser gewünscht?

12.30 Uhr

Diskussion im Plenum:
Identifizierung von Veränderungspotenzialen und -elementen in der Ausgestaltung der Leistungen

13.00 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr

Praxisbeispiel 1: „Grenzgänger“
Kinder und Jugendliche im Grenzbereich von Beeinträchtigungen - Hilfen und wechselnde Zuständigkeiten (SGB VIII oder SGB XII)

Praxisbeispiel + Diskussion im Plenum

Input:
Robert Pfeiffer,
kommissarischer Amtsleiter, Amt für Jugend, Soziales und Asyl, Rostock

15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr

Praxisbeispiel 2: „Rechtzeitiger und abgestimmter Zugang zu Hilfen“
… mit interdisziplinärer Diagnostik (in der Frühförderung)

Praxisbeispiel + Diskussion im Plenum

Input:
Sonja von Nagorski,
Evangelisches Diakonissenhaus, Frühförder- und Beratungsstelle Teltow

Sören Engelmann,
Team 52.30 - SG Eingliederungshilfe, Fachdienst Soziales und Wohnen, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Teltow

17.30 Uhr

Ende des ersten Arbeitstages

Freitag, 20. April 2018

09.00 Uhr

Praxisbeispiel 3: „Wie inklusiv sind wir bereits jetzt, wie inklusiv wollen wir werden?“
Ambulante und stationäre Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Was brauchen diese? Welches Selbstverständnis und welche Weiterentwicklungsbedarfe gibt es?

Praxisbeispiel + Diskussion im Plenum

Input:
Thomas Ziegler,
Pädagogischer Gesamtleiter, Geschäftsführender Leiter, Keep GdR Jugendhilfe, Schwarzach am Main

10.30 Uhr

Praxisbeispiel 4: Inobhutnahme und Krisenintervention – wie inklusiv sind „wir“?

Praxisbeispiel + Diskussion im Plenum

Input 1: Bericht über eine Mutter, die sich mit ihrem Sohn in einer extremen Notsituation befand, der sich sehr übergriffig verhielt. Sie wurde auf der Suche nach Hilfe von Kinderkrankenhaus, Kinder- und Jugendnotdienst und Fachamt Eingliederungshilfe abgewiesen und fand mit viel Begleitung/Mühe in Süddeutschland einen Platz für ihr Kind.

Maren Seelandt,
Bereichsleiterin Familie, Leben mit Behinderung Hamburg - Sozialeinrichtungen gGmbH

Input 2: Bericht aus der Kurzzeitwohngruppe Brücke, die für Inobhutnahme und zur Krisenintervention für Familien mit behindertem Kind bzw. Kindern von umliegenden Jugendämtern angefragt wird.

Detlef Vincke,
Regionalleiter, Bethel.regional - Region Junge Menschen Bielefeld

12.00 Uhr Pause
12.45 Uhr

Das Tagungs-U-Boot taucht auf …
Ein Fazit unseres Tagungsbeobachters

Identifizierung von Elementen, Aspekten, Lösungswegen und -vorschlägen aus der gemeinsamen Diskussion mit Bezug auf ein mögliches Gesetz

13.30 Uhr

Kurze Feedbackrunde + Ausblick:
Welche neuen Fragen haben sich aus der Diskussion ergeben, welche Fragen sind noch offen geblieben und welche Themen sollten in zukünftigen Fachgesprächen gemeinsam erörtert werden?

14.00 Uhr

Ende

Das Programm ist auch als PDF verfügbar: Download