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Veranstaltungsprogramm

Donnerstag, 26. Oktober 2017

10.30 Uhr

Eröffnung

Dr. Heike Schmid-Obkirchner,
Kommissarische Leiterin der Unterabteilung 51 sowie Leiterin des Referats „Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

Kerstin Landua,
Leiterin des Dialogforums „Bund trifft kommunale Praxis“, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Moderation

Johannes Horn,
Leiter des Jugendamtes Düsseldorf

10.45 Uhr

Der Prozess vom Bedarf bis zur Leistungsgestaltung

Leitfragen:

  • Wie wird der Bedarf identifiziert/angemeldet?
  • Wer informiert den Leistungsträger?
  • Welche Systeme/Professionen werden einbezogen?
  • Wer entscheidet, ob eine Beeinträchtigung vorliegt und ob eine Leistung bewilligt wird?
  • Welche Organisationsanbindung liegt vor?

Hilfen zur Erziehung

Wolfgang Trede,
Leiter des Jugendamtes Landkreis Böblingen

§ 35a SGB VIII

Karl Materla,
Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst/Kommunaler Sozialer Dienst e. V., Kiel

Eingliederungshilfen SGB IX/XII

Janina Bessenich,
Juristin und stellvertretende Geschäftsführerin, Bundesfachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V., Berlin

  Nachfragen und Diskussion
13.15 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr

Fallarbeit in interdisziplinären Arbeitsgruppen
Wie muss das neue System idealtypischerweise gestaltet sein, damit Kinder und Jugendliche eine angemessene Hilfe bekommen? Wo werden Schwierigkeiten gesehen und/oder erwartet?

(1)

Fallbeispiel 1: Autistisches Kind/Jugendlicher, Lebensumfeld sozialer Brennpunkt

Input und Moderation:

Britta Discher,
Projektleiterin „Konzepte für Kinder“, Lebenszentrum Königsborn, Unna, Beauftragte der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e. V. (DGSPJ)

(2)

Fallbeispiel 2: Grenzbereiche von Beeinträchtigungen – Hilfen aus dem SGB VIII oder SGB XII?
(Lernbehinderung, geistige Beeinträchtigung oder mehrfache Beeinträchtigung, z. B. FAS und/oder ADH)

Input und Moderation:

Gela Becker,
Fachliche Leiterin, Evangelischer Verein Sonnenhof e. V., FASD-Zentrum, Berlin

(3)

Fallbeispiel 3: Pflegekinder mit Behinderungen

Input und Moderation:

Peter Kreuels,
Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e. V., Erziehungsbüro Rheinland, Köln

(4)

Fallbeispiel 4: Begleitete Elternschaft (behinderte Eltern)

Input und Moderation:

Detlef Vincke,
Regionalleiter, Bethel.regional - Region junge Menschen Bielefeld

(5)

Fallbeispiel 5: Kind/Jugendlicher mit schweren Beeinträchtigungen

Input und Moderation:

Michael Schlüter,
Verbund- und Verwaltungsleiter Darßer Straße VD, Evangelisches Jugendfürsorgewerk Berlin

15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr

Berichterstattung aus den Fallwerkstätten im Plenum anhand der am Vormittag definierten Leitfragen

17.00 Uhr

Plenumsdiskussion: Identifizierung und Definierung von Prämissen/Elementen zukünftiger Prozessqualität

18.00 Uhr

Ende des ersten Arbeitstages

Freitag, 27. Oktober 2017

09.00 Uhr

Impulsvortrag: Was sind die Voraussetzungen für einen einheitlichen Tatbestand?
Welche Stolperstellen und fachlichen Herausforderungen gibt es?

Lydia Schönecker,
Abteilung Kinder- und Jugendhilferecht, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V., Heidelberg

09.45 Uhr Weiterarbeit in moderierten Arbeitsgruppen zu einzelnen Aspekten
(1)

Wer ist der Anspruchsinhaber der Leistung: Kind oder Eltern?

(2)

Wie werden Bedarfe ermittelt und wie wird über die Hilfe entschieden?

(3)

Die Begriffe „Leistung“ und „Hilfe“ – worauf einigen wir uns?

(4)

Das Hilfeplanverfahren zwischen Sozialpädagogik und ICF/ICD

(5)

Die neue/erweiterte Ausgestaltung des Leistungskatalogs

11.15 Uhr Kaffeepause
11.45 Uhr

Berichterstattung aus den Arbeitsgruppen und Diskussion der Ergebnisse im Plenum (10+5)

13.00 Uhr

Kurze Feedbackrunde + Ausblick:
Welche neuen Fragen haben sich aus der Diskussion ergeben, welche Fragen sind noch offen geblieben,      welche Themen sollten in zukünftigen Fachgesprächen gemeinsam erörtert werden?

14.00 Uhr

Ende

Das Programm ist auch als PDF verfügbar: Download